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| Vocals Sebastian Panzer |
Guitar Fabian Panzer |
Guitar Stephan Schafferhans |
Bass Christian Simmerl |
Drums Jonas Nelhiebel |
Wenn ein Label wie Drakkar, das in der Vergangenheit schon für die Erfolge von Nightwish, Lordi oder Ensiferum
verantwortlich zeichnete, in der bayrischen Provinz nahe Bayreuth einen Newcomer erspäht, muss dieser Band schon
etwas Besonderes zu Eigen sein. Und in der Tat: Akrea sind jung, motiviert und musikalisch über jeden Zweifel erhaben,
wie ihr vorliegendes Label-Debüt „Lebenslinie" eindrucksvoll beweist. Doch viel beachtlicher noch ist ihr Mut zu
deutschen Texten, die von dem Quintett gekonnt mit melodischem Death-Metal verwoben werden. Platzhirsche wie
Eisregen oder Equilibrium dürften also bald gehörige Konkurrenz bekommen...
2005 von Jonas Nelhiebel (Schlagzeug), Fabian Panzer (Gitarre) und Christian Simmerl (Bass) als Inner Aggression gegründet,
wurde die Formation noch im selben Jahr durch Sänger Sebastian Panzer ergänzt und 2006 schließlich durch
Stephan Schafferhans als zweiten Gitarristen komplettiert.
Ein Jahr später erschien die erste CD „Beginning Of An Inner War" in Eigenregie. Nachdem man diese mit unzähligen
Konzerten im nationalen Untergrund ordentlich gepushed hatte, folgte Ende 2008 die Aufnahme des zweiten Albums
„Lebenslinie" sowie die Vertragsunterzeichnung bei Drakkar.
Beeinflusst von Amon Amarth, Arch Enemy, In Flames oder Dark Tranquillilty kreieren Akrea einen eigenständigen
Sound, der von dämonischem Gekeife ebenso lebt, wie vom kantigen Klang der deutschen Sprache, brachialen Riffs,
melodischen Lead-Gitarren und pfeilschnellen Doublebassgewittern. Als Gegenpart zu den kraftvollen und
mächtigen Gitarrensalven dringen immer wieder düstere Melodien ans Ohr, die für eine große Dynamik sorgen.
Mit einem fetten und gleichsam transparenten Sound versehen wurde „Lebenslinie" von Victor Bullok alias V. Santura
(Ex-Celtic Frost, Dark Fortress) in dessen Landshuter Studio. Den Zutaten entsprechend verspricht Gitarrist und
Songschreiber Fabian dem Hörer „eine Reise, in der er zwischen den Abgründen der Hölle und einer freudvollen,
bunten Märchenlandschaft wandert." Für die nötige Bilderflut während dieser gedanklichen Reise sorgen die
metaphernreichen Texte von Sänger Sebastian, der sich darin mit den hässlichen wie schönen Seiten unserer Existenz
beschäftigt und die täglichen Aufs und Abs in eine düstere Fantasiewelt übersetzt. Der Titel „Lebenslinie" als Symbol
für das ständige Fortlaufen des Lebens passt dazu wie die Faust aufs Auge.






















