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| Vocals Sebastian Panzer |
Guitar Fabian Panzer |
Guitar Stephan Schafferhans |
Bass Christian Simmerl |
Drums Jonas Nelhiebel |
Der Süden der Republik hat eine historische Affinität zum schwedischen Death Metal: Fleshcrawl orientieren sich seit 20 Jahren am rohen Stockholmer-Stil, Violation und Soul Demise blickten ein paar Jahre später bevorzugt nach Göteborg. Auch AKREA aus der Oberpfalz liebäugeln lieber mit verschiedenen Ausprägungen des Elchtods, statt die wenigen Kilometer in das oberfränkische Bayreuth zu schielen und in Richard Wagners Fußstapfen zu treten. Dabei lösen sie sich aber schon in einem frühen Stadium von den Vorbildern und erkunden auch kompositorisch neue Wege, die sie mit dem in diesem Metier unüblichen, reflektierten deutschen Texten ohnehin schon beschreiten. Einen Tag nach der Veröffentlichung des zweiten Bandalbums „Lügenkabinett“ am 22. Oktober begehen sie im Rahmen der Release-Show gerade einmal ihr fünftes Bandjubiläum. Wobei diese Zeit sogar die Prä-AKREA-Phase als Inner Aggression mit einbezieht. Bereits auf dem 2007er Debütalbum „Beginning Of An Inner War“ unter diesem alten Namen schwenken die Musiker nach einem englischsprachigen Demo auf ihre heutige lyrische Linie ein.

Dark Fortress-Gitarrist (dort als V. Santura bekannt) hat in seinem Woodshed-Studio für einen transparenten Sound gesorgt, der bei aller Detailverliebtheit stets die Bühnenumsetzung im Auge hat. Um live nicht auf tragende Arrangements verzichten oder Samples verwenden zu müssen, bleibt z.B. die Einbindung von Klavierpassagen weitgehend auf das Instrumental ‚Zwischen den Welten’ begrenzt, welches mit dem ebenfalls gesangsfreien ‚Ach Was Bist Du Schön...’ daher voraussichtlich eine Studioaffäre bleiben wird. 
Informations-, Spaß- und Couch-Potatoe-Gesellschaft. Sein zwischen massiven Growls und variablen Screams angesiedelter Gesang ist nicht weniger engagiert als beim Albumvorgänger, grundsätzlich aber etwas tiefer und kontrollierter. Die ‚Versprochen Ist Versprochen’-Einleitung täuscht zwar eine (Halb-) Ballade an, aber melodischer Gesang ist bis auf weiteres nicht anvisiert. Aber wer weiß schon, welche Richtungsänderungen die Lebenslinie des Quintetts noch bereithält. Sicher fühlen sollte man sich bei AKREA nicht: Sie agieren als Musiker und Songwriter viel zu aufgeschlossen, um berechenbar zu sein.
























